
Neue Maßstäbe in der Feinbearbeitung
Mit dem chemischen Fräsen erweitert STEREON Metals am Standort Calne sein Portfolio um ein hochpräzises, zukunftsweisendes Fertigungsverfahren, das neue Maßstäbe in der Bearbeitung anspruchsvoller Werkstoffe setzt. In Kombination mit unserer langjährigen Expertise in der Galvanotechnik entsteht ein integrierter Prozess, der höchste Anforderungen an Maßhaltigkeit, Wiederholbarkeit und technische Funktionalität erfüllt. Dank unserer Galvanotechnik lassen sich chemisch gefräste Bauteile zudem direkt weiterveredeln – etwa durch Edelmetallbeschichtungen zur Verbesserung von Leitfähigkeit, Korrosionsschutz oder Lötbarkeit. So entsteht ein durchgängiger, hochpräziser Fertigungsprozess, der maßgeschneiderte Lösungen für die anspruchsvollsten Anwendungen unserer Kunden ermöglicht.
Unsere Kunden profitieren von maßgeschneiderten Lösungen, die nicht nur technologisch überzeugen, sondern auch wirtschaftlich und nachhaltig sind. Wo Präzision, Materialkompetenz und Innovationskraft gefragt sind, liefert STEREON Metals die Antwort – mit chemischem Fräsen auf höchstem Niveau.

Präzision ohne Kompromisse
Die Anforderungen an technische Komponenten steigen stetig und mit ihnen die Bedeutung präziser Fertigungsverfahren, die komplexe Geometrien, filigrane Strukturen und funktionale Oberflächen ermöglichen. Hier setzt das chemische Fräsen an, ein berührungsloses Verfahren, das neue Maßstäbe in der Feinbearbeitung technischer Bauteile setzt. An unserem Standort STEREON Metals Calne Ltd. betreiben wir eine hochmoderne Anlage für das chemische Fräsen, die speziell auf die Anforderungen anspruchsvoller Werkstoffe ausgelegt ist. Im Gegensatz zu mechanischen Verfahren erfolgt die Materialabtragung rein chemisch, durch gezielte Reaktion eines Ätzmittels mit der freigelegten Oberfläche des Werkstücks. Das ermöglicht die Herstellung hochkomplexer Geometrien mit feinsten Details, ohne mechanische Spannungen oder thermische Belastungen zu erzeugen. Unsere Technologie erlaubt Toleranzen von ±20 µm und eine Einzelmerkmalgenauigkeit von bis zu ±5 µm – ideal für ultraflache, präzise Komponenten in sensiblen Anwendungen.

Hochkomplexe Geometrien mit feinsten Details

Berührungslos. Spannungsfrei. Hochpräzise.


Innovative Fertigung für anspruchsvolle Anwendungen
Das chemische Fräsen ist ein hochpräzises Fertigungsverfahren, das sich besonders für anspruchsvolle Anwendungen eignet, bei denen mechanische Bearbeitungsverfahren an ihre Grenzen stoßen. Durch die berührungslose, spannungsfreie Materialabtragung lassen sich komplexe Geometrien, feine Strukturen und ultraflache Komponenten mit hoher Wiederholgenauigkeit realisieren. In der Luft- und Raumfahrt ermöglicht das chemische Fräsen die Herstellung von Leichtbauteilen mit definierten Wandstärken und Gewichtseinsparungen – ohne Kompromisse bei der strukturellen Integrität. So können beispielsweise Trägerstrukturen, Abschirmungen oder Kühlplatten aus Molybdän oder Tantal mit komplexen Aussparungen gefertigt werden, die mit konventionellen Methoden nur schwer oder gar nicht realisierbar wären. In der Medizintechnik profitieren Implantate und mikrostrukturierte Komponenten von der gratfreien, spannungsarmen Bearbeitung. Chemisch gefräste Tantal- oder Niob-Bauteile kommen etwa in der Neurochirurgie oder in der Dentaltechnik zum Einsatz, wo höchste Präzision und Biokompatibilität gefragt sind.
Auch mikrofluidische Kanäle oder strukturierte Oberflächen für Zelladhäsion lassen sich mit diesem Verfahren effizient herstellen. In der Elektronikindustrie wird chemisches Fräsen zur Herstellung von Abschirmblechen, Kontaktstrukturen oder Wärmespreizern eingesetzt. Besonders bei dünnen, hochleitfähigen Materialien wie Kupfer oder Molybdän ermöglicht das Verfahren die präzise Strukturierung im Mikrometerbereich, etwa für HF-Bauteile, Sensoren oder flexible Leiterplatten. Die Möglichkeit, beidseitig zu ätzen, erlaubt zudem die Realisierung komplexer 3D-Strukturen. Auch in der Energietechnik – etwa in der Kernfusion oder bei Hochtemperaturbrennstoffzellen – bietet das chemische Fräsen entscheidende Vorteile. Komponenten, die extremen thermischen und chemischen Belastungen standhalten müssen, können mit definierten Kühlkanälen, Oberflächenstrukturen oder Durchbrüchen versehen werden, um ihre Funktionalität gezielt zu optimieren.
